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D1 Die „Vampires“ zeigen eine gute Moral

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Drittliga-Handballerinnen des TV Oyten kommen nach einem Sechs-Tore-Rückstand noch zu einem Punkt in Wattenbek

Oytens Anna-Lena Meyer kam in Wattenbek auf sieben Tore. (Foto: Björn Hake)

Der Weg war bereits eingeschlagen: Die Drittliga-Handballerinnen des TV Oyten befanden sich am Sonnabend im Auswärtsspiel gegen den TSV Wattenbek lange Zeit auf der Verliererstraße. Sie verließen diesen Pfad aber noch und bogen für einen kurzen Moment auf die Siegerstraße ab. Allerdings wurden die „Vampires“ auch von dieser wieder abgebracht. Am Ende gab es ein Unentschieden: Nachdem Wattenbek zur Halbzeitpause mit 19:15 geführt hatte, stand es beim Abpfiff der spannenden Partie 33:33.

Oytens Trainer Marc Winter ordnete das Resultat als Erfolg für seine Mannschaft ein, die demnächst in der Abstiegsrunde um den Klassenerhalt kämpfen muss. „Das ist für uns ganz klar ein gewonnener Punkt“, sagte Marc Winter. Zu diesem Urteil kam der Coach aus zwei Gründen. „Wir waren mit dem allerletzten Aufgebot hier und hatten im Rückraum kaum Möglichkeiten, um zu wechseln. Auf Rechtsaußen musste Lena Janssens durchspielen“, nannte Winter Grund Nummer eins.

Unterbrechung zum Vorteil

Wesentlich mehr ins Gewicht fiel allerdings der zweite: In der 38. Minute lagen die „Vampires“ bereits mit sechs Toren zurück – 19:25. Doch die Gäste gaben sich keineswegs geschlagen. Zunächst kamen die Oytenerinnen auf 21:25 heran. Wattenbeks Trainer Mannhard Bech nahm eine Auszeit. Damit habe er dem TVO schon fast einen Gefallen getan, meinte Winter. Denn Oyten drehte nach der Unterbrechung weiter auf und glich zum 25:25 aus.

In der Folge blieb es ein enges Rennen: Wattenbek führte zwar mehrmals mit zwei Toren, die Winter-Sieben fand aber stets die passenden Antworten. In der Schlussphase führte Oyten sogar selbst. So auch wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff, nachdem Lena Janssens zum 33:32 für den TV Oyten getroffen hatte. Zum Sieg sollte es aber nicht reichen, da Wattenbek sieben Sekunden vor dem Ende erneut ausglich.

Traurig war im Lager der Gäste aber niemand. Viel mehr war Marc Winter froh, dass seine Sieben eine gute Moral bewiesen hat. „Das war bei uns aber auch nie das Problem. Das Verhältnis zwischen den Spielerinnen und dem Trainerteam ist die gesamte Zeit gut“, sagte Winter.

Was der Punktgewinn am Ende der Vorrunde wert ist, muss sich noch zeigen. Belegt Wattenbek in der Abschlusstabelle der Staffel A Rang sieben, nehmen die Oytenerinnen den Zähler – plus den einen Punkt aus dem Hinspiel gegen Wattenbek – mit in die Abstiegsrunde.

Quelle: Achimer Kurier  –  Autor: Florian Cordes

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