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D1 Finaler Akt vor der Abstiegsrunde

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Drittliga-Handballerinnen des TV Oyten treten zum Abschluss in Oldenburg an – Wattenbek legt Protest ein

Mit Nathalie Meinke kehrt eine weitere Rückraumspielerin des TV Oyten in den Kader zurück. (Foto: Björn Hake)

Noch einmal 60 Minuten – danach ist die Vorrunde für die Drittliga-Handballerinnen des TV Oyten abgeschlossen. Das finale Spiel in der Staffel A bestreiten die „Vampires“ auswärts. Für das Team der beiden Trainer Marc Winter und Lars Müller-Dormann geht es am Mittwochabend zum VfL Oldenburg II (Anpfiff um 19.30 Uhr). Betreut wird das TVO-Team an der Hunte jedoch nur von Müller-Dormann. Winter befindet sich im Urlaub.

Der Coach hofft jedoch, dass seine Mannschaft auch ohne ihn die Runde mit einem Erfolg abschließen wird. „Es wäre gut, wenn wir zum Abschluss punkten. Denn Oldenburg kann auch noch Siebter werden. Wer weiß, welche Bedeutung diese Zähler am Ende haben werden“, macht Marc Winter deutlich, dass die VfL-Reserve durchaus noch mit seinem Team in derselben Abstiegsrundengruppe landen könnte. „Wichtig ist für uns aber, dass wir in Oldenburg Selbstvertrauen für die Abstiegsrunde sammeln“, sagte der Coach der „Vampires“. Eine weitere Möglichkeit, das Selbstvertrauen zu stärken, hätte Oyten ursprünglich am kommenden Sonntag bekommen sollen. Allerdings wird die Partie gegen den SV Werder Bremen II nicht mehr ausgetragen, weil sich das Team aus der Hansestadt vom Spielbetrieb der 3. Liga zurückgezogen hat (wir berichteten).

Personell sieht es im Vergleich zum vergangenen Spiel gegen den TSV Wattenbek wieder besser aus. Laut Marc Winter kehrt Rückraumspielerin Nathalie Meinke zurück. Ein Fragezeichen stehe aber noch hinter dem Einsatz von Linkshänderin Madita Woltemade.

Apropos Wattenbek: 33:33 – mit diesem Resultat endete am Sonnabend offiziell das Gastspiel des TV Oyten in Schleswig-Holstein. Im günstigsten Fall nehmen die „Vampires“ den gewonnenen Punkt – plus den Zähler aus dem Hinspiel – mit in die Abstiegsrunde, sofern beide Teams derselben Gruppe zugeordnet werden. Allerdings wird die zweite Partie zwischen den beiden Teams wohl noch ein Nachspiel haben: Denn der TSV Wattenbek hat gegen die Wertung des Spiels einen Einspruch angekündigt. Am Dienstagnachmittag bestätigte Tim Oliver Kalle, Pressesprecher des Deutschen Handballbundes (DHB), auf Nachfrage unserer Zeitung, dass der Antrag des TSV Wattenbek beim DHB eingegangen ist.

Ein Tor soll im Protokoll fehlen

Doch warum der Protest? Die Verantwortlichen des TSV legen Einspruch ein, weil sie 34 Tore gegen Oyten erzielt haben. Die Wattenbeker klagen an, dass ein Tor von Atsuko Takara Anfang der zweiten Halbzeit nicht im Spielprotokoll vermerkt worden sei. Laut eines Berichts des „Holsteiner Couriers“ wurde das 23:18 für den TSV ins Protokoll eingetragen, jedoch sei der Spielstand nicht auf der Anzeigentafel in der Halle aktualisiert worden. Wenig später habe Takara getroffen. Dieses Tor fehle jedoch im Spielprotokoll. Erst nach einem weiteren Wattenbek-Treffer sei das Zwischenresultat auf der Anzeigentafel auf 24:18 gestellt worden.

Im weiteren Verlauf der Partie lag der TSV Wattenbek mit 25:19 in Führung. Danach startete der TVO eine erfolgreiche Aufholjagd – und die Begegnung ging mit dem offiziellen Spielstand von 33:33 zu Ende. „Wir haben das Video der Partie gesichtet. Die Schiedsrichter haben für uns 34 Tore gegeben, für Oyten 33“, sagte Wattenbeks Obmann Kolja Bustorf bereits am Montag im Gespräch mit unserer Zeitung. Verbandssprecher Tim Oliver Kalle erklärte, dass der Einspruch vom Bundessportgericht im Rahmen der Vorgaben der Rechtsordnung des DHB behandelt werde.

Quelle: Achimer Kurier  –  Autor: Florian Cordes

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