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H1 Zweite Party binnen einer Woche

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Der TV Oyten sichert sich dank eines 33:27-Sieges gegen die HSG Hunte-Aue Löwen II die Meisterschaft

Die Oytener Mattis Brüns, Timo Precht, Timo Blau und Robin Hencken (von links) durften nach dem Abpfiff den Titel bejubeln. (Foto: Björn Hake)

Aus den Lautsprechern in der Oytener Pestalozzihalle tönte ein Lied, das so ziemlich jedem bekannt sein dürfte. Der Queen-Klassiker „We are the champions“ war laut und deutlich zu hören. Dieser Song erklingt meistens, wenn eine Mannschaft einen Titel zu feiern hat. Am Sonntagnachmittag war dies bei den Handballern des TV Oyten der Fall. Sie machten die Verbandsliga-Meisterschaft vorzeitig perfekt. Dank eines 33:27 (18:12)-Sieges gegen die HSG Hunte-Aue Löwen II können die „Vampires“ zwei Wochen vor Saisonende nicht mehr von der Tabellenspitze verdrängt werden.

Der Jubel fiel bei Mannschaft und Trainerteam nicht so euphorisch aus wie an Christi Himmelfahrt. An jenem Tag hatte der TVO den Aufstieg in die Oberliga perfekt gemacht. Die Freude war dennoch bei allen Beteiligten groß. „Wir sind drei Spieltage vor Schluss Meister. Wenn uns das einer vor der Saison gesagt hätte. Alles gut also“, sagte Marc Winter nach der Partie. Für den Oytener Coach war das Heimspiel gegen den Letzten das erwartet schwere Spiel. „Wir hatten teilweise ein tolles Tempo“, lobte Winter.

Lüdersen mit starken Paraden

Sein Trainerkollege Lars Müller-Dormann hatte vor allem einen Punkt ausgemacht, warum der Sieg nicht noch höher ausfiel. „Wir haben uns von deren Handballart einschläfern lassen. Die Aggressivität fehlte ein bisschen“, sagte der Oytener Übungsleiter. Seine Sieben ließ zunächst keine Zweifel daran aufkommen, wer die Partie gewinnt. In der elften Minute traf Robin Hencken zum 9:5 für die Gastgeber. Binnen 18 Sekunden kassierten anschließend zuerst Noah Dreyer und dann Timo Blau eine Zeitstrafe. Die doppelte Unterzahl überstanden die „Vampires“ aber, allen voran dank Keeper Jonas Lüdersen, der mehrmals stark parierte. Bis zur Halbzeit bauten die Gastgeber den Vorsprung bis auf sechs Tore aus. Noah Dreyer stellte mit seinem Treffer zum 18:12 den Halbzeitstand her (30.).

Die Gäste aus dem Landkreis Diepholz gaben sich aber keinesfalls auf. Nach drei Treffern in Serie war die HSG-Reserve auf 17:20 dran (36.). In der Folge setzte sich die Sieben der Trainer Winter und Müller-Dormann wieder auf sechs Tore ab. Der Treffer von Niklas Behrens zum 27:22 sollte aber für neun Minuten das einzige Tor bleiben, das die Gastgeber erzielten. In der Zwischenzeit verkürzte der Tabellenvorletzte bis auf 25:27 (49.). Die „Vampires“ ließen sich aber nicht aus der Spur bringen und trafen gleich viermal in Serie. Als Anton Zitnikov das Tor zum 31:25 (57.) gelang, war die Begegnung endgültig zugunsten des TVO entschieden. Der zweiten Party binnen einer Woche stand damit nichts mehr im Weg.

Quelle: Achimer Kurier  –  Autor: Maurice Reding

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