Winter zieht den Hut

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Minikader des TV Oyten gewinnt in Beckdorf

Die personelle Situation war für den TV Oyten im Auswärtsspiel gegen den SV Beckdorf nicht einfach. Der TVO setzte sich aber durch und vergrößerte den Abstand zu den Abstiegsrängen.

Besser hätte der Start in das neue Jahr für die Handballer des TV Oyten kaum laufen können. Durch einen 28:21 (11:10)-Erfolg beim SV Beckdorf haben die „Vampires“ in der Oberliga Nordsee die Zähler Nummer neun und zehn auf ihr Konto gepackt. Fünf Punkte beträgt der Puffer zu den beiden Regelabstiegsplätzen zur Halbzeit der Saison.

Robin Hencken sorgte im Landkreis Stade mit seinem Treffer zum 19:13 (41.) für die erstmalige Sechs-Tore-Führung der Gäste. Im weiteren Verlauf ließ der von Marc Winter und Lars Müller-Dormann trainierte Aufsteiger nichts mehr anbrennen. „Am Ende war es ein souveräner Sieg von uns“, konstatierte Marc Winter. Er könne nur „den Hut ziehen“ vor seiner Truppe. „Wir lassen in der Abwehr wenig zu und hinten macht der Lange einen guten Job“, lobte Winter die Torhüterleistung von Julius Timm.

Dabei hatte sich die personelle Situation bei den Gästen vor der Partie noch einmal verschlechtert. Zu den Ausfällen von Noah Dreyer (Skiurlaub), Marc Lange (Fingerbruch) und Jonas Lüdersen (Muskelfaserriss) war noch der von Linksaußen Mattis Brüns hinzugekommen. „Mattis hat über Knieschmerzen geklagt und sich nur für den absoluten Notfall auf die Bank gesetzt“, erläuterte Marc Winter. Man habe notgedrungen fast mit einer Sieben durchgespielt, berichtete der 55-Jährige. „Ole Lübbers hat in der Abwehr für Entlastung gesorgt“, erklärte Winter.

Steigerung nach der Pause

In Rückstand geriet das Miniaufgebot der Blau-Roten nicht ein einziges Mal. Nach einer 4:1-Führung (6.) durch Leonard Fischer kam der SV Beckdorf im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit viermal zum Ausgleich.  Anton Zitnikov zeichnete für die knappe Pausenführung der Oytener verantwortlich. Marc Winter: „Wir spielen noch nicht einmal sonderlich gut  und liegen trotzdem vorne.“ In der zweiten Hälfte, sagte der Coach, habe seine Mannschaft eine Schippe daraufgelegt und „völlig verdient“ gewonnen. Robin Hencken stellte per Doppelpack auf 27:20 (57.). Der Treffer zum 28:21-Endstand ging auf das Konto von Timo Blau. Oytens Kreisspieler war durch eine Blessur am Handgelenk gehandicapt, steuerte aber dennoch fünf Treffer zum dritten Auswärtssieg seiner Mannschaft bei.

Beim TV Oyten gehen Müller-Dormann und Winter nun fokussiert die Rückrunde an, die für den TVO am kommenden Sonnabend mit dem Derby bei der SG Achim/Baden beginnt. „Dass wir zur Halbzeit zehn Punkte haben, hätte ich nicht geglaubt. Durch sind wir aber noch lange nicht“, warnt Winter.

Quelle: Achimer Kurier  –  Autor: Jürgen Prütt

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