
Hannoverscher SC reist zu erstem Heimspiel der „Vampires“ an
17. September 2025 | 1. Damen
Es war ein sehr temporeiches Spiel, das sich die Handballerinnen des TV Oyten und Hannoverschen SC in der Vorsaison der Regionalliga geliefert haben. Insgesamt 76 Tore sind damals in der Pestalozzihalle gefallen. Die „Vampires“ erzielten die Mehrzahl der Treffer: Oyten gewann mit 40:36. Jetzt kommt der HSC wieder in den Verdener Nordkreis (Anpfiff: Sonntag um 14.30 Uhr). Gegen eine Wiederholung des Heimsieges aus der Vorsaison hätte Oytens Trainer Thomas Cordes naturgemäß nichts einzuwenden.
„Es ist immer unser Ziel, zu Hause zu gewinnen und den Gegner zu ärgern“, gibt Cordes klar die Richtung vor. In der vergangenen Saison habe seine Sieben häufig bewiesen, dass sie es den Topmannschaften insbesondere in der Pestalozzihalle schwer machen kann. Der Sieg gegen den HSC ist Beweis dafür. Im kommenden Spiel sieht Cordes den amtierenden Vizemeister aus der Landeshauptstadt erneut in der Favoritenrolle.
Gegner mit hoher Qualität
Oytens Trainer rechnet fest damit, dass der HSC erneut eine gute Saison spielen und sich einen Platz im oberen Tabellendrittel schnappen wird. „In Hannovers Kader hat es einen Austausch gegeben. Es sind einige Mädels raus, dafür andere reingekommen. Das Team hat aber weiterhin eine hohe Qualität“, sagt Cordes über den Gegner.
Sein Auftaktspiel hat der HSC erfolgreich gestaltet. In Hannover wurde die HSG Hunte-Aue Löwen mit 38:28 besiegt. Diesen Sieg will Cordes jedoch nicht überbewerten. Ohnehin gilt die Herangehensweise, vor allem auf sich selbst zu schauen. Daher gilt es auch, die Dinge besser umzusetzen, die bei der knappen 25:27-Auftaktniederlage beim TuS Jahn Hollenstedt noch nicht wie erhofft gelungen sind.
Personell sieht es beim TVO gut aus. Lena Prütt steht wieder im Kader, nachdem sie in Hollenstedt noch gefehlt hat. Torhüterin Larissa Gärdes wird aufgrund ihres Einsatzes bei der Polizei-Europameisterschaft aber erneut nicht spielen. „Sie kommt am Sonntag nach Hause, wird aufgrund der Reisestrapazen aber nicht eingesetzt“, kündigt Cordes an, dass er wieder auf das Duo Shiva Esser/Hanna Hinrichs setzen wird.
Quelle: Weser Kurier, Autor: Florian Cordes
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