
Sebastian Heller: Eine willkommene Verstärkung für den TV Oyten
28. Januar 2026 | 1. Herren
In der Partie beim VfL Fredenbeck II (35:35) feierte Sebastian Heller sein Debüt für den TV Oyten. Am kommenden Wochenende präsentiert sich der 35-Jährige nun erstmals den eigenen Fans in der Pestalozzihalle. Dass der groß gewachsene Linkshänder überhaupt den Weg zum TVO gefunden hat – es ist auf den ersten Blick sicher etwas überraschend. Schließlich ist Heller aktuell Geschäftsführer der Habenhauser Sportmarketing GmbH und war in der vergangenen Saison noch für die ATSV-Reserve in der Verbandsliga aktiv.
Nach einer beruflichen Veränderung, der 35-Jährige arbeitet mittlerweile in Cloppenburg, hatte Heller vor dieser Saison eigentlich die Handballschuhe an den Nagel gehängt. „Irgendwann habe ich aber gemerkt, dass der Sport bei dem ganzen Stress einfach zu kurz kommt. Und als ich dann von Oytens Torhüter Julius Timm, der zu meinen besten Freunden zählt, gefragt wurde, ob ich mir einen Wechsel zum TVO vorstellen könnte, musste ich nicht lange überlegen“, sagt der Rückraumspieler. „Zumal sich wenig später auch Dodo bei mir gemeldet hat“, kennt Heller TVO-Trainer Lars Müller-Dormann, noch aus gemeinsamen Zeiten in Habenhausen. Die ersten Trainingseinheiten in Oyten ließen nicht lange auf sich warten. „Das sind alles super Jungs, die es mir sehr einfach gemacht haben. Natürlich habe ich nach meiner langen Pause noch einigen Nachholbedarf. Aber es wird von Mal zu Mal besser“, ist Heller fest davon überzeugt, dass er den von Verletzungen geplagten Oytenern bis zum Saisonende mit seiner Erfahrung helfen kann. Warum er nun aber nicht weiter beim ATSV spielt – der 35-Jährige hat dafür eine einfache Erklärung. „Für die erste Mannschaft reicht es nicht mehr und auch die Reserve ist aktuell sehr gut aufgestellt. Außerdem wollte ich mich nach dem ganzen Tohuwabohu in den vergangenen Wochen mal etwas rausziehen in Habenhausen. Dennoch werde ich meine Aufgaben dort natürlich weiter erfüllen, sodass in dieser Hinsicht alles in Ordnung ist.“
„Das sind alles super Jungs, die es mir sehr einfach gemacht haben. Natürlich habe ich nach meiner langen Pause noch einigen Nachholbedarf.“
Für Lars Müller-Dormann ist Hellers Zusage ein echter Glücksfall. „Zu diesem Zeitpunkt einen Spieler zu finden, der sofort mitspielen kann, ist nicht so einfach. Außerdem kenne ich Sebastian natürlich und weiß, was er kann. Daher sind wir sehr froh, dass wir ihn bekommen haben. Auch wenn er natürlich noch etwas Nachholbedarf hat. Aber Seppo bringt natürlich noch einmal eine andere Körperlichkeit mit.“
Quelle: Kreiszeitung, Autor: Kai Caspers
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